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Little Smile
„So viele Hoffnungen wurden zunichte gemacht, ganze Dörfer ins Meer gespült, so viel Elend und Tod.“ Michael Kreitmeir, Gründer und Förderer des Kinderdorfs „Little Smile“ in Sri Lanka, ist erschüttert über das Ausmaß der Flut-Katastrophe. Sein einziger Trost ist: Die Kinder im „Dorf der Hoffnung“, das sich in Koslanda im Hochland der Insel befindet, blieben von der Tsunami-Flut verschont. Die Kinderhäuser an der Küste dagegen, wo Waisenkinder leben und auf eine Aufnahme im Kinderdorf hoffen und die ebenfalls vom Little-Smile-Verein betreut werden, seien dagegen schwer beschädigt oder komplett zerstört worden, teilte Kreitmeir am Mittwoch dem Dürkheimer Kiwanis-Club mit, der das Kinderdorf seit zwei Jahren unterstützt und dort ein Haus für Waisenkinder finanziert (wir berichteten in „Sonntag aktuell“ und in der Dürkheimer Ausgabe der RHEINPFALZ). Kreitmeir befindet sich seit gut zwei Wochen auf Heimat-Urlaub im Bayerischen Eichstätt und kehrt am Wochenende wieder nach Sri Lanka zurück.
Sein 18-jähriger Sohn, der derzeit ebenfalls im Kinderdorf arbeitet und sich nach Hilferufen aus dem Katastrophengebiet trotz Militärsperren und teilweise zerstörter Straßen in einer 14-stündigen Odyssee an die Küste durchgeschlagen hat, habe ihm per SMS mitgeteilt, dass ein Kinderhaus teilweise zerstört sei und eines komplett in Trümmern liege, von 19 Kindern und vier Betreuern fehle jede Spur. Es gebe keine Hoffnung, noch Überlebende zu finden, sagte Kreitmeir. „Auch viele unserer Freunde an der Ostküste sind tot.“ Erst im Oktober seien Renovierung und Erweiterung des durch die Flut zerstörten Kinder-Flüchtlingshauses abgeschlossen worden.
Die Little-Smile-Organisation hatte in den vergangenen zwei Jahren auch an der Ostküste des Landes geholfen, die Wunden des 20jährigen Bürgerkriegs zu heilen. Die Stadt Kalmunai, wo zwei Kinderhäuser beheimatet waren, ist nach der Flutwelle auf einer Breite von 900 Metern vom Strand entfernt jetzt fast komplett zerstört, rund 14.000 Menschen haben hier ihr Leben verloren. „Wir müssen nun im Kinderdorf Koslanda noch enger zusammenrücken, um Kindern aus den Katastrophengebieten Zuflucht geben zu können. Die Vorbereitungen laufen“, versprach Kreitmeir. Dringend gebraucht würden derzeit Decken. Helfen will er mit seinen Förderern, darunter private Spender, die „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks und „Apotheker ohne Grenzen“, aber auch an der Ostküste in den zerstörten Küstendörfern rund um und in Kalmunai. Hier müssen dringend Waisenhäuser und andere Häuser gebaut werden, aber auch Boote und Fischernetze sind notwendig, damit eines Tages wieder ein normales Leben möglich wird. „Wie viel möglich sein wird, hängt von den Spenden ab“, betonte Kreitmeir, verbunden mit dem Versprechen, dass wie in den vergangenen sechs Jahren jeder Cent dort ankommen wird, wofür er gegeben wurde und „kein Cent in die Verwaltung fließt“. (isi)
Wer Little Smile und damit Kindern in Not in Sri Lanka direkt helfen will, kann dies über folgendes Konto tun: Förderkonto Kiwanis/Little Smile, Nummer 473 512 Sparkasse Rhein-Haardt, BLZ 546 512 40.
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Projekt: "Little Smile"
Herzlich willkommen in Little Smile!
Little Smile hilft Flutopfern an der Ostküste
Vom Kinderdorf Little Smile in den Bergen Sri Lankas wird bereits seit den Abendstunden des 27. Dezembers Hilfe für die von der Flutkatastrophe besonders hart getroffenen Menschen an der Ostküste organisiert. Little Smile hilft besonders den Kindern in der Region Kalmunai, etwa 80 Kilometer südlich von Batticaloa. Die erste Soforthilfe hat diese leidgeprüften Menschen erreicht. Jetzt muss es darum gehen sinnvoll und auf Dauer zu helfen.
Wie schon seit 6 Jahren für Bürgerkriegswaisen im Kinderdorf Koslanda werden wir jetzt für Opfer der Flutkatastrophe an der Ostküste auf Dauer und wirkungsvoll helfen und besonders Kindern Schutz, Heimat und Ausbildung geben.
Stationen aus der 1. Reise nach Kalmunai
Vom 26. - 29. Dezember 2004
Auch die Kinder von Little Smile helfen und teilen.
Hilfe, die sinnvoll ist und ankommt. Vom Kinderdorf aus starten der Leiter Anton und Manuel Kreitmeir schon in der Nacht des 27. Dezember 2004, ausgestattet mit Notfallmedikamenten, an die Ostküste.
Die Helfer aus Little Smile erreichen nach 2 beschwerlichen Tagen Anreise an die Ostküste eine zerstörte Welt.
Nach 20 Jahren Bürgerkrieg eine neue Heimsuchung.
Ein Anblick der Verwüstung in der Stadt Kalmunai, mehr als 500m vom Strand entfernt.
Nur das nackte Leben haben diese Frau und ihr Kind
retten können.
Nichr einmal Wände aus Beton konnten der Flutwelle widerstehen.
Nur noch ein Haufen Trümmer ist geblieben, wo einst 19 Kinder ein Zuhause hatten.
Weil ihr Kinderhaus mehr als 1 Kilometer vom Strand entfernt ist, haben Sie überlebt.
Was geblieben ist?
Wie soll es weitergehen?
Dank deiner Hilfe möglichst schnell bergauf !
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