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14/11 2006
 Bericht Freundeskreis indische Kinderdörfer
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Datum: 14.11.2006 14:23:28
Betreff: Kinderdörferin Indien
 
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Liebe Freunde und Bekannte,
es ist jetzt ein Jahr her, dass ich Euch/Ihnen ein mail von meinem Besuch in Indien geschickt habe und um Hilfe für ein vom "Freundeskreis indische Kinderdörfer" unterstütztes Dorf von Leprakranken bat. Es ging damals um eine elektrische Wasserpumpe, die die Dorfbewohner "aus dem Mittelalter herausführen" sollte. Schon im Januar 2006 konnte der uralte "Brunnen vor dem Tore" mit Hilfe Eurer/Ihrer Gelder durch eine elektrische Wasserpumpe ersetzt werden.

Wir haben damals auch die vom Tsunami zerstörten Gebiete besucht und mussten mit Erschrecken sehen, dass die allermeisten Tsunami-Opfer, die überlebt haben, noch in erbärmlichen Hilfsbehausungen lebten.
Vor allem private Hilfsprojekte, so auch Eure/Ihre Spendengelder, sind bei den Ärmsten angekommen. Die staatliche Hilfe ging ganz offensichtlich zunächst in repräsentative Infrastruktur (Straßenbau, Verwaltungsgebäude) und kaum in privaten Wiederaufbau.

Im jetzt zu Ende gehenden Jahr konnten wir in unseren deutschen Medien manches von der "aufstrebenden Witschaftsnation Indien" sehen und lesen. Die Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunktland Indien war dafür ein besonderer Anlass.

Bei den meisten Berichten hatte ich das Gefühl, dass von einem anderen Land berichtet wurde als dem Indien, das ich Ende 2005 besucht hatte, unter anderem auf 1.000 km Landstraße und über 500 km Schiene.

Einen Einblick in die aktuelle Situation der echten Unterschicht Indiens gibt der Bericht von Pfarrer Diedrich, der vor über 20 Jahren hier in Kassel das Hilfswerk "St. Boniface Anbaham" gegründet hat und der sich jährlich wenigstens 2 mal über mehrere Wochen in den Kinderdörfern aufhält. (vgl. Anhang).

Aus eigener Anschauung kann ich Euch/Ihnen versichern, dass  a l l e   Hilfsgelder für die Kinderdörfer bei denen ankommen, die sie wirklich nötig haben. Und wie nötig die Kinder unsere Hilfe haben durfte ich erleben, als wir Gast in den Armenvierteln waren, aus denen unsere Patenkinder stammen. Denen, die es genauer wissen oder sehen möchte, schicke ich gern eine (von mir höchst laienhaft erstellte, aber dennoch) beeindruckende DVD.

Bitte helft uns, auch weiterhin den über 600 Kindern in den 3 Kinderdörfern Süd-Indiens  zu helfen.
   J e d e r   Spenden-Euro kommt ganz sicher dort an.

Mit freundlichen und dankbaren Grüßen
Dr.Karl-Heinz Gergen

interner Link folgtzurück


 letter of a girl

This is the letter of a  girl, who is one of the inmates of  Saint Boniface


Anbaham at Zionpuram, about her terrible Tsunami experience. She is 14 years


old and  studying in the 8th  standard . Her name is R.Aji and she is from a


village(Kattanthurai) near to the Tsunami hit village of  Colachel in


Kanyakumari Dist., Tamilnadu. And now her description of  the Tsunami


devastation:



On 26th Dec. 2004 our country was hit by a disastrous wave called Tsunami. I


could never imagine that such a big wave is possible at all. It hit my


District of Kanyakumari at 11.00  in the morning. The people living in the


coastel villages never knew about this waves or never had any information of


its movement towards them. At first the sea water receded inside the sea bed


about 1500 feet and we could see the rocks and the people, not knowing the


upcoming  danger, went inside and collected lobsters, crabs, snails and


fishes. Minutes later the first Tsunami waves entered and washed away the


boats, catamarans and fishing nets and inflicted certain damages to these


materials. Then after some minutes, even more powerful waves of about 30


feet high struck  with enormous speed of 700 km. and with frightening noise


that left plenty of people dead or lost. The majority among the dead are the


children, women and the aged because they were unable to run fast enough to


beat the waves.



In the south Indian coastline alone some estimated 10.000 people lost their


lives. In my district of Kanyakumari about 875 people died. In Colachel in


Kanyakumari Dist., near my house, 368 bodies were buried together in the


same burial pit. It was really pathetic to see so many people lost their


lives and buried in the same place. Many others were severly injured and


more people lost their legs and hands. Most of the houses along the


coastline were completely destroyed.



The family of  Vino, one of our children, staying in Zionpuram Anbaham was


also affected by Tsunami. They all were injured and by the timely help from


Anbaham they recovered from their injuries.Our beloved Father Albert visited


all the Tsunami hit villages and helped many of the people affected by the


waves.The father of one of our children, Arun Vijayakumar, lost his life in


the Tsunami waves and his house destroyed  and our Fr. Albert has


constructed a new house for his family.



ionpuram Anbaham is 1 km. Away from the coast and their is a place called


Chothavillai which is a small tourists' interest. Many people lost their


lives here also. Here a man was thrown upon a  30 feet high palm tree by the


waves and he clinged to the tree until the water drained and saved himself.


Many people were thrown over a iron fence along the coast by the killer


waves and thus sustained heavy injuries. In Manakudy, one of the most hit


areas in Kanyakumari, a newly constructed concrete bridge with a length of


about 1500 feet was completely broken into 4 pieces and washed away to a


distance of about 500 feet. The two-wheelers and four-wheelers travelling


along the bridge in the same time were also destroyed with the people


inside.


The coastline in  Cape Comorin, the southernmost tip of Kanyakumari Dist.,


is considered holy and the Hindu pilgrims always take bath there and most of


such people and other tourists turned out to be the easy victims of Tsunami.


And in the same place there is Vivekananda Rock inside the sea and it is one


of a tourists' attractions in Kanyakumari. There were about 1500 people on


the rock when the Tsunami hit this place and fortunately they were not much


affected and they all were rescued with the help of the local fishermen


slowly until evening, that day.





Many children lost one or both of their parents and many parents lost one or


more of their children. Our beloved Father Albert has helped many of the


affected fishermen with new boats, fishing nets and financial help.Father


Albert Diedrich also told us that many people in Germany are very eager to


help the people affected by Tsunami. We all think that it is the help in the


time of great needs and we all thank all those generous German people for


their kind help.





R.AJI.


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 Verwendung der KIWANIS-Spende

Verwendung der KIWANIS-Spende


Liebe Vorstandsmitglieder,



Viele Gruesse aus Vadamelpakkam, wo ich mich wieder seit Montag abend aufhalte. Gestern habe ich auch hier neue Kinder aufgenommen: 48 Maedchen und Jungen. Auch diesmal musste ich wieder semi orphans und destitute children abweisen, weil unsere Kapazitaet schon ueberschritten ist.



Gestern gab es in der Primary School bei Vadamelpakkam eine kleine Feier als Dank fuer die Hessen-Hilfe, mit der die Schulmauer fertiggestellt und Gebaeude renoviert worden sind. Mr. Suresh hat auch einige Fotos gemacht.



Fuer die Tsunami-Opfer haben wir Zelte und Motorboote gekauft bzw. bestellt: Netze fuer 100 Familien verteilen wir am 15. Febr., 2 Boote fuer 8 Familien am 17. Febr.


5 weitere Boote fuer 20 Familien folgen dann am 28. Febr. Dazu kommen schon die Kosten fuer einige von der Katastrophe betroffene Halbwaisen und fuer den Wiederaufbau einiger Haeuser.



Lieber Herr Stark, bitte teilen Sie mir den jetzigen Stand der Gesamtspenden fuer Tsunami mit. Die Ueberweisung der noch vorliegenden Spenden muesste jetzt erfolgen, zumal es z. Zt. mindestens 4 Wochen dauert, bis das Geld hier eingeht. Die Regierung fordert nun auch die Mitteilung ueber alle vom Ausland ueberwiesenen Tsunami-Hilfen, was den Geldtransfer noch weiter verzoegert.



Mit lieben Gruessen von den Kindern


Ihr Pfr. Albert Diedrich



16/01 2005
 KC Kassel-Wilhelmshöhe


16/01 2005
 
Bericht aus Indien von Pfr. Diedrich am 16.1.2005
Sehr geehrter Herr Dr. Gergen,
auf Ihre Anfrage moechte ich Ihnen einen Bericht geben von meinen Erfahrungen ueber die Auswirkungen des Seebebens in Tamil Nadu. Seit meiner Ankunft in Suedindien am 8. Januar 2005 habe ich mehrere von Tsunami betroffene Fischerdoerfer an den Kuestenabschnitten des Kanyakumar Distrikts und im Kancheepuram Distrikt aufgesucht. Es steht noch aus ein Informationsbesuch in Nagapattinam, dem am schwersten heimgesuchten Kuestenabschnitt in Tamil Nadu.
 
In der ersten Woche nach der entsetzlichen Flutkatastrophe haben vor allem die Bewohner anliegender Ortschaften und einige NGO's sich um die Toten, Verletzten und Fluechtlinge gekuemmert, dann endlich hat die Regierung gehandelt. In Tamil Nadu sind ca. 10.000 Tote gefunden worden, Tausend wurden z. T. schwer verletzt, Hunderttausende haben ihre Huetten oder kleinen Haeuser, all ihr Hab und Gut verloren.
 
In Mela Manakudy und Keela Manakudy und vor allem in Colachel an der Suedspitze Indiens, mit etwa 590 Toten, fand ich eine mir fremde, belastende, fast gespenstige Atmosphaere vor: kein ausgelassenes Herumtollen der Kinder, kein frohes Lachen, Schreien und froehliches Spielen. Die Maenner stehen oder sitzen schweigend herum, die Fischer getrauen sich nicht mehr auf das Meer hinaus, ganz abgesehen davon, dass ihre Boote, Catamarane und Netze zerstoert sind. Alle Huetten am Meer sind nach der Beseitigung der Truemmer spurlos verschwunden, die Steinhaeuser in der Naehe des Strandes sind zusammengebrochen oder schwer beschaedigt. Etwas oberhalb an den Haueserzeilen entlang liegt die weisse Spur der Desinfektionsmittel. In Colachel hatte der Priester gerade die Taufe mehrerer Kinder, als wenige hundert Meter entfernt viele Kinder in den Flutwellen um ihr Leben kaempften. 40 % der Todesopfer in Suedindien sind Kinder, denn die kleineren Kinder wie auch die alten Leute konnten nicht schnell genug vor den Killerwellen davonrennen oder hatten nicht die Kraft, sich an einem Baum oder einem Strommasten festzuhalten, um nicht von der zurueckfliessenden Flut ins Meer hinausgezogen zu werden. In der unmittelbaren Naehe der Kirche von Colachel sah ich ein Massengrab mit 368 Flutopfern. Der sichtlich erschoepfte Pfarrer hatte nicht mehr die Kraft, mir ausfuehrlicher zu berichten.
 
Die Bruecke, welche die durch einen Fluss getrennten Nachbarorte Mela Manakudy und Keela Manakudy verbunden hatte, ist von der Wucht der Flutwellen zerrissen worden, zwei der vier Abschnitte liegen ca. 200 m von den Brueckenpfeilern entfernt, die beiden anderen sind ins Meer hinausgezogen worden und verschwunden. Die Uferstrasse, auf der wir von unserem Anbaham-Kinderdorf Zionpuram zu diesen beiden Doerfern kommen, ist teilweise ganz weggespuelt worden. Von der Kirche in Keela Manakudy stehen nur noch die Frontfassade und der Altarraum. Andere Kuestenorte sind ganz von der Futwelle verschont geblieben, weil sie entweder hoeher liegen oder durch den davorliegenden Inselstaat Sri Lanka geschuetzt sind.
 
Von unserem anderen Kinderdorf Vadamelpakkam aus habe ich mich von den furchtbaren Schaeden in der Naehe des weltberuehmten und staendig von Touristen aufgesuchten Ortes Mahapallipuram, ueberzeugt. In Kalpakkam, das einen der beiden Atomreaktoren von Tamil Nadu ganz in der Naehe des Meeres hat, und in den umliegenden Doerfern wieder das gleiche Bild: von den Huetten entbloesste Straende und Steinhaeuser in Schutt. Mindestens 500 m vom Meer entfernt sind fuer die Obdachlosen Notunterkuenfte errichtet. Die NGO's haben zunaechst fuer kleine "Zelte" gesorgt, bestehend aus Tuechern und auch oft nur aus Saris. Die Regierung baut nun festere Notunterkuenfte. In einer kleinen Kirche war gerade Gottesdienst, als die Tsunamiflut kam. Die Dorfbewohner sprechen von 40 Toten, nach der offiziellen Version sind es 4 Tote, die in der Kirche umkamen. Vor dem Kircheneingang liegen noch die Sandalen, die sie vor Betreten der Kirche abgelegt haben. Glueck im Unglueck: Im davor liegenden Schulgebaeude sollten anschliessend die Kinder Bibelunterricht erhalten. Es haette sich kaum ein Kind retten koennen, der Fussboden der
zerstoerten Raeume ist mit Heften und Buechern uebersaet.
 
Die Kinder haben wohl am meisten gelitten. Viele, die der Flutwelle entkamen, sind traumatisiert. Sie koennen nicht vergessen, wie sie selbst um ihr Leben kaempfen mussten oder wie sie mit ansehen mussten, wie Vater, Mutter, Grosseltern oder ihre Geschwister ins Meer hinausgezogen wurden. Sie getrauen sich nicht mehr an den Strand. Die Schulen haben zwar wieder mit dem Unterricht begonnen, die Lehrer stehen aber vor fast leeren Klassen, weil die Kinder sich nicht mehr in die am Meer gelegenen Schulen getrauen.
 
Soweit der Bericht ueber die derzeitige Situation in den von Tsunami betroffenen Kuestenorten. Im naechsten Bericht moechte ich die Hilfsaktionen unseres Anbaham-Hilfswerkes darstellen.
 
Mit guten Wuenschen
Ihr Pfr. Albert Diedrich


16/01 2005
 

Hilfsaktionen des Anbaham-Hilfswerkes (Bericht von Pfr. Diedrich vom 16.1.2005)


Sehr geehrter Herr Dr. Gergen,


wie schon frueher mitgeteilt, haben die Manager von Anbaham gleich nach dem Seedbeben ausschlaggebend mitgewirkt bei der Versorgung  der 2.000 Ueberlebenden, die in Schule und Kirche von Zionpuram Schutz und Hilfe suchten. Sie wurden mit 6.000 Essen pro Tag versorgt, ausserdem mit Trinkwasser, Kleidung, Decken und Medikamenten.



Seit meiner Ankunft in Indien sind folgende Hilfen gewaehrt bzw. vorbereitet worden:


Einer unserer kleinen Jungen, M. Vino, lag schwer verletzt im staatlichen Krankenhaus von Nagercoil. Zur Operation von zwei Kopfverletzungen haben wir ihn in ein gutes Privatkrankenhaus verlegen lassen. Der Junge war zum Strand gelaufen, um nach der ersten Flutwelle Muscheln zu sammeln. Die zweite, viel staerkere Welle warf ihn in einen 10 m tiefen Brunnen, riss ihn wieder hinaus und schleuderte ihn in einen Stacheldrahtzaun, wo er haengenblieb und schliesslich gefunden wurde. Mit ihm wurden seine zwei Brueder verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch diese werden wir in das Kinderdorf von Zionpuram aufnehmen. Der zustaendige Beamte der tamilischen Regierung, der Collector von Kanyakumari, will 15 andere Kinder, die einen Elternteil durch das Seebeben verloren haben, in unser Anbaham-Kinderdorf schicken.  Dieser Collector hat uns auch gebeten, die Kosten von Operationen der Erwachsenen, die bei der Flutkatastrophe - oft unter den Truemmern der einstuerzenden Haeuser - Arm- und Beinbrueche oder Kopfverletzunbgen erlitten haben, zu uebernehmen.



Arun Vijayakumar, der von Anbaham aus auf einem College studiert, um Lehrer zu werden, hat seinen Vater durch ein einstuerzendes Haus verloren. Er wollte sein Studium abbrechen, um nun seine Mutter zu ernaehren. Wir uebernehmen waehrend der Jahre seines Studiums mit einem dem frueheren Einkommen seines Vaters entsprechenden festen Monatsbetrag die Versorgung seiner Mutter und fuehren den begonenen Hausbau der Familie mit unseren Mitteln fort. Ausser diesem Jugendlichen haben aus unseren drei Kinderdoerfern auch die 18jaehrige Nathiya und der 10jaehrige P. Nagarajan mit ihren Familien Haus und Habe durch die Flukatastrophe verloren. Auch ihnen werden wir ein neues Haus bauen lassen.  



Bei meinem Besuch in den suedlich von Chennai gelegenen Fischerdoerfern um Kalpakkam habe ich entschieden, mit den Spenden, die in den Wochen seit Weihnachten auf unsere beiden Kasseler Bankkonten fuer die Tsunami-Geschaedigten eingegangen sind und noch erhofft werden, nicht nur Waisen und Halbwaisen aufzunehmen, nicht nur die oben genannten Hilfsmassnahmen durchzufuehren, sondern auch eines der Fischerdoerfer zu "adoptieren": Ueber eine lokale, unserem Manager von Vadamelpakkam gut bekannte NGO sollen die Fischer Netze und Boote mit Motor erhalten, damit sie wieder ihre Familien versorgen koennen und einen Lebenssinn finden. Ein Minister ist gestern mit Fischerbooten aufs Meer hinausgefahren, um den Menschen die Angst vor neuen Killerwellen zu nehmen und ihnen Mut zu machnen.



Die Aufnahme von Kindern, die ihre Eltern oder einen Elternteil durch die Flutkatastrophe verloren haben, hat erst begonnen. Ausser den 15 - 20 Jungen und Maedchen, die nach Zionpuram kommen, werden gewiss noch viele Kinder aus der Umgebung von Nagapattinam aufgenommen werden muessen. Dort sind bisher 6.054 Leichen geborgen worden. In der ersten Februarwoche werde ich in dieses Gebiet fahren.



Wie in jedem Jahr nehme ich auch diesmal Waisen- und Halbwaisen aus der Landbevoelkerung auf, d. h. Kinder, die nicht von Tsunami betroffen sind. So habe ich von


etwa 150 Bewerbungen fuer das Kinderdorf von Zionpuram 39 beruecksichtigen koennen. In Nagamangalam ist das Aufnahmedatum auf den 5. Februar festgelegt, in Vadamelpakkam werde ich die Interviews mit den in Frage kommenden Kindern in der zweiten Februarwoche halten.



Weitere Berichte werden zu gegebener Zeit folgen.



Mit lieben Gruessen


Ihr Pfr. Albert Diedrich


12/01 2005
 
KC Kassel-Wilhelmshöhe e.V.

KIWANIS Freunde unterstützen das Indische Kinderdorf Anbaham und spendet zwei Fischerboote.

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Anbaham Kinderdörfer


      
             Flutkatastrophe - S p e n d e n a u f r u f  

Bis an die Grenze des Möglichen sollen Vollwaisen, die Opfer der Flutkatastrophe geworden sind, in die Kinderdörfer aufgenommen werden.
Bitte helfen Sie uns durch  Spenden und die  Übernahme von Patenschaften!

Erster Lagebericht zur Flutkatastrophe  -  Meldung vom 28.Dezember 2004
Telefonische Kontakte zu den Kinderdörfern unmittelbar nach der Flutkatastrophe zeichnen folgendes Bild: Zwei der Kinderdörfer liegen ganz in der Nähe des von der Flutwelle zerstörten Gebietes. Die Kinderdörfer selbst sind nicht direkt in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist es möglich, bei der Versorgung der Bevölkerung mit zu helfen. Im der nahe dem Kinderdorf Zionpuram gelegene Kleinstadt Kanyakumari soll es weit über 1000 Tote gegeben haben. In unmittelbarer Nachbarschaft des Kinderdorfes sind 6000 überlebende Obdachlose zu versorgen. Mitarbeiter des Kinderdorfes sind in ständigem Einsatz. Selbstverständlich werden u. a. auch Lebensmittel aus Kinderdorf-Beständen zur Verfügung gestellt.
Bis an die Grenze des irgend Möglichen sollen Vollwaisen, die Opfer der Flutkatastrophe geworden sind, in die Kinderdörfer aufgenommen werden. Bitte helfen Sie uns durch Spenden und die  Übernahme von Patenschaften!


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