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gefunden in: spiegel.de vom 1.1.2007
TALENTSUCHE
Gutscheine für Englands beste Schüler
Britische Schulen fahnden künftig verschärft nach Talenten. Die cleversten zehn Prozent der Schüler sollen Gutscheine für Extrakurse erhalten, damit auch sozial benachteiligte Schüler ihre Begabungen voll ausschöpfen können. mehr ....
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,456906,00.html
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gefunden in: spiegel.de vom 18.9.2006
AUFTAKT ZUM MUSIKTURNIER Schooljam sucht die beste Schülerband Wolltet ihr schon immer mal bei einem riesigen Konzert spielen? Der Wettbewerb "Schooljam" macht's möglich und bringt ab November 120 Bands auf die Bühne. Die besten Musiker treten bei "Rock am Ring" auf und fliegen in die USA - SchulSPIEGEL-Leser entscheiden mit.
Selbst der schlagfertige Bandleader Georg Raig, 18, fand keine Worte mehr: "Einfach nur geil", brachte er im März dieses Jahres hinter der großen Bühne des Festzeltes der Frankfurter Musikmesse noch heraus. Seinem 16-jährigen Gitarristen Daniel zitterten die Hände vor Glück. "Ich glaub's nicht. Wir haben's geschafft." Daniel und Georg hatten gerade mit ihrer Schülerband "Shenaniganz" den Schooljam-Wettbewerb gewonnen. Das größte deutsche Turnier für Schüler-Nachwuchsbands prämiert seit fünf Jahren die beste Band aus Hunderten von Bewerbungen. Jedes Jahr senden junge Musiker unzählige CDs ein, um an den Vorausscheidungen in Konzerthallen von 15 deutschen Städten teilnehmen zu dürfen. Schooljam ist ein Wettbewerb des Musik Media Verlags, der unter anderem die Zeitschriften "Gitarre und Bass" und "Keyboards" herausgibt, in Kooperation mit der Aktion Mensch, Viva, dem Deutschen Musikrat, dem Bundesbildungsministerium und SPIEGEL ONLINE.
Nun ist es wieder soweit: ...weiter zum Arikel: http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,437099,00.html
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| Entscheide eigenverantwortlich über deine berufliche Zukunft |
gefunden in: vdi-nachrichten.de vom 25.11.05
Theorie und Praxis gehen Hand in Hand
Nachwuchsförderung: Duale Ausbildung in innovativen Technologiefeldern Ist der Schulabschluss in der Tasche, müssen Schülerinnen und Schüler das erste Mal eigenverantwortlich über ihre berufliche Zukunft entscheiden. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und ökonomischer Flaute ist es alles andere als einfach, den Grundstein für den Beruf richtig zu legen. Wer jedoch seine Ausbildung in innovativen Technologiefeldern wie etwa Nanotechnologie wählt, umschifft Zukunftsängste erfolgreich.
Dass Bildung heute wichtiger denn je ist, ist nicht erst seit Pisa in aller Munde. Eklatante Bildungsdefizite brachte die erste Studie vor fünf Jahren ans Licht. Die neusten Anfang November erschienenen Ergebnisse bescheinigen deutschen Schülerinnen und Schülern zwar eine Leistungssteigerung, aber immer noch ist der Handlungsbedarf groß. Das wussten auch die Experten aus Politik, Medien, Wirtschaft und Bildung, die am vergangenen Dienstag im Düsseldorfer VDI-Haus zusammenkamen. Während des Workshops "Duale Berufsausbildung in innovativen Technologiefeldern", der Teil einer vierteiligen, bundesweiten Workshopreihe ist, wurde über Lösungsansätze und Modelle für mehr Ausbildungsplätze und eine qualitativ hochwertigere Ausbildung in innovativen Technologiefeldern diskutiert. "Ziel ist es, Bildung und Forschung noch stärker zu verzahnen", erklärt Walter Brosi vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Engagement seitens der Regierung. "Für die Zukunft brauchen wir Fachkräfte", appelliert Brosi. Bis zum Jahr 2015 werden in Deutschland 3,5 Mio. fehlen. Deswegen sei die qualitativ hochwertige, zielgerichtete Ausbildung in innovativen Technologiefeldern wie etwa in Nano- und Biotechnologie wichtiger denn je. Um dieses zu erreichen, arbeiten Wirtschaft und Politik intensiv zusammen. "Neue Technologien tragen schon heute maßgeblich zum Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen bei. Das Spektrum reicht von der Lasertechnik bis zur Optoelektronik", erklärt Eckhard Heybrock, Bildungsexperte vom VDI-Technologiezentrum (VDI-TZ). Um diese Chancen jedoch nutzen zu können, müsse die berufliche Bildung an die neuen technologischen Anforderungen angepasst werden. Dabei geht es in der Hauptsache nicht um die Schaffung neuer Berufsbilder. "Ein aussichtsreiches Vorgehen könnte hierbei die Einrichtung von standardisierten Zusatzqualifikationen sein, die aufeinander aufbauend ergänzend zu der gewählten Berufsausbildung den Karriereweg eröffnen und ein wichtiges Element für die persönliche Zukunftsbildung darstellen", zeigt Heybrock mögliche Ausbildungsmodelle auf.
Damit eröffnet die duale Berufsausbildung, bei der Theorie und Praxis Hand in Hand gehen, hervorragende Möglichkeiten, den heutigen Anforderungen in Bildung und Beruf zu entsprechen und den Strukturwandel aufzufangen. Konzepte gibt es dabei bereits heute. Beispielsweise bündelt der "Technologiemarkt NRW" bis zu 250 Unternehmen.
"Alle vier Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit", so Heybrock. Und schickte sogleich eine weitere Superlative hinterher: "In den letzten 50 Jahren waren mehr Wissenschaftler tätig, als in der gesamten Menschheit zuvor." Diese Fakten sprechen für sich. Deutschland braucht Bildungs- sowie Ausbildungskonzepte, in denen junge Menschen lernen, Wissen zu generieren und es in der Praxis umzusetzen. Dass sich nicht nur Politik und Wirtschaft für die Ausbildung junger Menschen engagieren, sondern auch die Betroffenen selbst, davon konnten sich die Besucher vor Ort überzeugen. Auszubildende zeigten ihr Können anhand von verschiedenen Exponaten. jul
www.branchenkampagne.de
www.bmbf.de
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| Shüler sollen wie Unternehmer denken |
gefunden in: ftd.de vom 21.11.05
von Nicole Kohnert, Rangsdorf
Als Reaktion auf die Pisa-Pleite setzt ein Gymnasium in Brandenburg auf die Kooperation mit Firmen und Wirtschaftsprüfern. Auch in anderer Hinsicht ähnelt die Schule einem kleinem Betrieb.
Die Pisa-Studie untersucht international die Leistungsfähigkeit von Schülern. Wenn Schulleiter Ditmar Friedrich über sein Gymnasium spricht, klingt er wie das Vorstandsmitglied eines Dax-Konzerns: "Wir brauchen effiziente Organisationsstrukturen, ein Controlling und ein besseres Zeitmanagement." Der 52-jährige Mann mit dem blauen Jackett und der blauen Krawatte sitzt in dem maroden Bau des Fontane-Gymnasiums im brandenburgischen Rangsdorf und räumt ein: "Die finanziellen Ressourcen in Brandenburg sind natürlich sehr knapp." In den Hallen des Schulgebäudes bröckelt die beige Farbe ab. An der Eingangstür hängt eine Tafel mit Theodor Fontanes berühmten Worten "Am Mut hängt der Erfolg".
630 Gymnasiasten werden an der Schule unterrichtet, konzipiert war das Gebäude einmal für knapp 400 Schüler. An der Baustruktur kann Friedrich kurzfristig ebenso wenig ändern wie an der hohen Schülerzahl. Wohl aber an der Lehrstruktur: "Manche Lehrer kümmert es einfach nicht, dass Brandenburg Schlusslicht in der Pisa-Studie ist", sagt Friedrich. "Die verlieren ihren Job dadurch nicht." Wenn die Schüler ein Optimum an Bildung erhalten sollten, müsse man "die Lehrer anders motivieren und die Lehrprozesse dynamischer gestalten".
Rat dafür holt sich Friedrich von einem Experten aus der Wirtschaft. Philipp Großmann von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG analysiert mit ihm gemeinsam, wie man die Schulstrukturen verbessern und Lehrer wie Schüler motivieren könnte - und das am besten, ohne mehr Geld auszugeben.
"Lernen voneinander"
"Wir schauen, wo wir mit anpacken können", sagt Großmann. "Wir schreiben der Schule nichts vor. Es ist ein Lernen voneinander", erklärt er weiter und verschweigt nicht, dass der Staatssektor für KPMG ein wichtiger Kunde ist. Bei dem Projekt in Rangsdorf könne er lernen, wie Restriktionen im öffentlichen Sektor umgangen werden können. Im Kampf um guten Nachwuchs sei es zudem wichtig, bei den Schulen anzufangen.
Die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, ist in den Ländern unterschiedlich stark von der sozialen Herkunft abOrganisiert wird das Programm "Qualität macht Schule" in Brandenburg vom Verein Bildungscent. Vor allem Mittelständler aus der Region schicken Experten in die Schulen, um mit den Leitern ein neues Schulmanagement zu entwickeln und sich auszutauschen.
Immer wieder zieht Großmann Parallelen zu Unternehmen: Revolutionär für das Fontante-Gymnasium seien etwa die so genannten Feedback-Gespräche. In regelmäßigen Abständen müssen Schüler Lehrer, Lehrer die Schulleitung und Eltern die Schule bewerten. Gefragt wird unter anderem nach der Verständlichkeit des Unterrichts, den Lernmethoden und dem Umgang mit Konflikten. So können Fehler in Unterricht und Strukturen beseitigt werden. "Kontinuierliche schulinterne Veränderungs- und Verbesserungsprozesse können sich nur einstellen, wenn alle Beteiligten sich an diesem Prozess beteiligen", heißt es auf der Homepage der Schule ( www.fontane-gymnasium.de.vu).
"So funktioniert das auch in Firmen", sagt Großmann. "Nur das EDV-System für die Auswertung der Fragebögen muss noch verbessert werden." Zusätzlich tagt jede Woche in den Klassen sieben bis zehn ein Rat, der Lehrer und Schulstrukturen kritisieren oder auch loben kann. Dafür wird ein Vorstand gewählt und ein Beschwerdebuch geführt. "Das ist kein Börsenplanspiel, das ist real", betont Friedrich. "Die Schüler müssen schnell lernen, selbstständig zu arbeiten."
Schülerfirma besorgt das Catering
Das Gymnasium ähnelt auch in anderer Hinsicht einem kleinen Betrieb: Seit sieben Jahren ist die so genannte Schülerfirma für das Catering zuständig. Schüler der Oberstufe kaufen Lebensmittel ein und verkaufen sie im Café "Zur flotten Schrippe" an ihre Mitschüler. Die Firma "Event Management" der Schüler organisiert Schul- und Sportveranstaltungen in der Region. "Die sind nicht auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen. Wir kriegen sogar noch Geld von denen", so Friedrich.
Noch bis Juli 2006 wird der Schulleiter mit KPMG-Berater Großmann weitere Konzepte für das Fontane-Gymnasium entwickeln. Durch kulturelle Veranstaltungen und Mundpropaganda will Großmann zusätzlich das Image der Schule aufpolieren: "Die Schüler und Lehrer sollen stolz darauf sein, an der Schule zu sein."
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