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08/11 2006
 Gates-Player spielt keine Gates-Musik
gefunden in: spiegel.de
Der DRM-Irrwitz erreicht einen neuen Höhepunkt: Der neue Microsoft-Musikplayer Zune - angetreten als iPod-Konkurrent - "versteht" keine bei Microsofts MSN gekaufte Musik. Außerdem im Überblick: Konkurrenz für Google Earth, Müllhalde für Wikipedia-Abfall, Film-Downloads für die Xbox und mehr.
zum Artikel: www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,446979,00.html
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15/08 2006
 Spiele selbst machen
gefunden in:play.de vom 14.08.06
Windows- und Xbox 360 - Spiele selbst gemacht 
In Washington findet derzeit mit Gamefest eine Spieleentwickler-Konferenz statt, auf der Microsoft Programmierern, Designern und Unternehmen u.a. hauseigene Produkte für die Herstellung von Games vorstellt. Mit dabei ist das so genannte XNA-System, welches kostengünstige und plattformübergreifende (Windows/Xbox 360) Spiele ermöglicht.

Dies allein wäre für Spieler sicher wenig interessant, doch gleichzeitig enthüllte der Redmonder Konzern eine neuartige Software, die sich XNA Game Studio Express nennt. Diese richtet sich direkt an Hobby-Entwickler, Studenten und kleine Studios, die z.B. nicht in der Lage sind, sich teure Programme oder Engines für Eigenentwicklungen zu kaufen. Mit Game Studio Express ist es möglich, Spiele für Windows XP auf relativ einfache Art zu erstellen, auch Xbox 360 - Games sollen bald erschaffen werden können.

Bereits am 30. August soll kostenlos die Beta-Version von Game Studio Express veröffentlicht werden, die fertige Entwicklungsumgebung wird optional 99 US-Dollar kosten, Weihnachten 2006 in den Handel kommen und den Xbox 360 - Support beinhalten. In Anbetracht der vermeintlich ansteigenden Spiele-Produktionskosten mag dies sicher ein sehr fairer Preis sein. Wer sich für den Kauf entscheidet, erhält zudem "Beispiel-Spiele", die die Funktionsweise der Software näher bringen. Ebenfalls wird man Mitglied des "Creators Club", der weitere Vorzüge bietet. Wer dies alles nicht benötigt und keine Xbox 360 - Spiele entwickeln will, kann XNA Game Studio Express alternativ auch ohne weitere Kosten verwenden.

Vielversprechend ist zudem die Tatsache, dass Microsoft plant, selbst erstellte Produkte auch normalen Besitzern einer Xbox 360 bereit zu stellen. Wann und in welcher Form (vermutlich Xbox Live) ist aktuell noch nicht bekannt. Besonders reizvoll dürfte XNA Game Studio Express für die Xbox 360- Homebrew-Entwickler-Szene sein, die bisher nur eine Chance z.B. durch ModChips erhielt, eigene Software auf der NextGen-Konsole zu veröffentlichen. 
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14/05 2006
 Xbox 360 Viel Zubehör zu netten Preisen
gefunden in: gamezone.de vom 14.05.2006

Xbox 360
Viel Zubehör zu netten Preisen

Auf der letzte Woche stattgefundenen E3 in Los Angeles hat man u.a. für die Konsole des Redmonder Konzerns, Xbox 360, einiges an zusätzlicher Hardware vorgestellt. Neben den bereits bekannten Ergänzungsstücken sind nun offenkundig weitere Zubehörteile aufgetaucht, welche dem Zocker in verschiedner Hinsicht noch Spaß mit der Konsole bringen sollen. So u.a. will man den Nutzern der Core-Version eine 256 MB Memory Card spendieren, deren Preis aber noch nicht 100% fest steht.

Überdies will man erfahren haben, dass u.a. ein 360 Wireless Gaming Receiver für ca. 20 US-Dollar (ca. 15 Euro) auf den Markt kommen soll. Dieses Gerät soll es ermöglichen das gesamte Wireless Zubehörprogramm auch am heimischen Rechner zu benutzen.

Ebenfalls im Gespräch ist ein Wireless Racing Wheel (haben u.a. die Mannen hinter Forza Motorsport 2 schon bestätigt), welches künftig alle Racer auf der Xbox 360 unterstützen wird. Die Kosten für das Lenkrad werden derzeit mit 130 US-Dollar (ca. 100 Euro) angegeben und Ende des Jahres rechnet man mit dem Release.

Dazu gesellen sollen sich mittelfristig auch noch ein Wireless Headset für 60 US-Dollar (ca. 45 Euro) sowie die schon oft erwähnte Kamera, die nach neustem Stand der Dinge mit einem Standard-Headset, einem Monat Xbox Live Gold und einem Xbox Live Arcade Game) für 40 US-Dollar (ca. 30 Euro) zu haben sein soll.

Last but not least sollen auch neue Faceplates – zumindest in den US-Handel – kommen. Demnach plane man die netten Blenden mit den Motiven von „Forza“ und “Halo“ zu verzieren. Kostenpunkt, wenn die Plates in den Handel kommen: 20 US-Dollar pro Stück (ca. 15 Euro).
geschrieben von Sandra Fertig
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23/11 2005
 
gefunden in:HANDELSBLATT, Mittwoch, 23. November 2005, 06:00 Uhr
 
Microsoft stürmt das Wohnzimmer
 
AXEL POSTINETT | DÜSSELDORF
Eine neue Ära für Microsoft hat begonnen. Mit der Videokonsole Xbox360 profiliert sich der Softwarekonzern als ernsthafter Hersteller von Konsumelektronik. Rund 12 Mrd. Dollar hat der Riese aus den USA seit 2001 in den noch defizitären Bereich investiert. Jetzt will er die Ernte einfahren und mit Marktführer Sony gleichziehen, der noch 70 Prozent des knapp 12 Mrd. Dollar schweren Hardware-Marktes für Konsolen beherrscht.

Unternehmensgründer Bill Gates lässt keinen Zweifel daran, wo er die Erwartungen ansetzt: „Das ist das heißeste Produkt, das wir je auf den Markt gebracht haben“, sagte er anlässlich des Verkaufsstarts in den USA.

Die Box kann nicht nur Videospiele spielen, sondern auch ins Internet gehen, Musik und Videos abspielen oder Urlaubsfotos speichern und auf dem Fernseher wiedergeben. Kurz: Sie soll schaffen, was PCs mit Windows XP allein nicht geschafft haben: Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer werden.

Rund drei Millionen Stück sollen in den kommenden drei Monaten weltweit verkauft werden, vom 2. Dezember an wird die Xbox360 in Europa zu haben sein. Zusammen mit diversem Zubehör und Spielesoftware ergibt sich ein geschätzter Umsatz von ungefähr 1,5 Mrd. Dollar.

Gates ist zuversichtlich, es diesmal wirklich zu schaffen: „Bei der ersten Xbox waren wir der Neuling, und zu spät“, räumte Gates ein. Doch jetzt sei man die Nummer eins.

Tatsächlich lässt Sonys Antwort auf sich warten. Sony-Chef Howard Stringer deutete gegenüber dem „Hollywood Reporter“ an, dass es Ende 2006 werden könnte, bis die „Playstation 3“ in den USA erhältlich sein wird. Der Japan-Start wurde mit „Frühjahr 2006“ genannt.

Derweil karren eigens gecharterte Frachtflieger vom Typ Boeing 747 unermüdlich Microsoft-Boxen aus den asiatischen Fabrikationsstätten in die USA. Wenn Sony kommt, will Gates die Wohnzimmer schon besetzt haben.

Der frühe Start könnte sich tatsächlich lohnen. Das US-Investmenthaus Merrill Llynch analysiert: „Auf Basis unserer Analysen und angesichts finanzieller Problem bei Sony sowie prall gefüllter Kassen bei Microsoft sehen wir die Xbox als Gewinner der neuen Konsolengeneration.“ Merrill erwartet, dass bis Ende 2006 rund zehn Millionen Xbox360 im Markt sein werden und Sonys „PS3“ mehr kostet. Die Xbox360 kostet bis zu 400 Dollar.

Durch ihre Alleinstellung zieht die Konsole die ganze Aufmerksamkeit der Softwarebranche auf sich. „Wir wollten unbedingt dabei sein“, sagt Odile Limpach, Deutschland-Chefin des französischen Spielekonzerns Ubisoft, der mit einem Spiel zum aktuellen Kinofilm „King Kong“ am Start ist. Limpach rechnet mit bis zu 120 000 Xbox360 Konsolen im deutschen Weihnachtsgeschäft und hofft, in wenigen Wochen bis zu 20 000 Kopien von „King Kong“ für diese Konsole verkaufen zu können.

Die Xbox könnte das werden, was der iPod für Apple geworden ist: Die Unabhängigkeitserklärung vom PC. Steve Jobs hat gezeigt, wie man erfolgreich in neue Bereiche expandiert, wenn man alle Fäden in der Hand hält. Microsoft beliefert bislang im Prinzip nur Dritte mit Software für deren Produkte.

„Der Mittelpunkt bleibt weiter Windows“, sagt dazu Martin Bachmayer, Markting-Chef in Deutschland, „aber die Xbox war das fehlende Glied für die Vernetzung mit der Konsumelektronik. Das haben wir umgesetzt.“

Was Bachmayer als Strategie sieht, könnte laut Forrester-Analyst Paul Jackson für den Kunden ein Problem sein: „Microsoft will den PC nicht außen vor lassen. Die Xbox360 ist nicht stark genug, alleine als Zentrale für das Wohnzimmer zu agieren. Sony wird da weniger Probleme haben, kompromisslos vorzugehen.“ Tatsächlich wird die deutlich leistungsstärkere „PS3“ keinen Computer im Hintergrund mehr benötigen. Das Rennen wird spannend bleiben.
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