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30/05 2006
 Handy-TV zur WM nur als Pilotprojekt
gefunden in: handelsblatt.com vom 30.05.2006

HANDELSBLATT, Dienstag, 30. Mai 2006, 06:00 Uhr

Handy-TV zur WM nur als Pilotprojekt

AXEL POSTINETT
H.-P. SIEBENHAAR | DÜSSELDORF
Die vier großen Mobilfunkbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus haben sich auf den einheitlichen Handy-TV-Standard DVB-H geeinigt. Damit gibt es etwas Bewegung im Streit um den bevorzugten Übertragungsstandard.

Bisher gibt es statt deutschlandweitem Handy-TV nur Pilotprojekte mit ein paar Tausend Nutzern in wenigen Städten. Und noch stehen sich die Übertragungsstandards DVB-H und DMB unversöhnlich gegenüber.

In Berlin, Hamburg, München und Hannover werden die vier Anbieter jetzt bis zum 31. August ein Pilotprojekt mit 16 TV- und Radioprogrammen starten, für das eigens ausgerüstete Geräte notwendig sind. Das teilten die Mobilfunkunternehmen gestern gemeinsam mit. Genutzt wird dabei der Funkstandard DVB-H (Digital Video Broadcasting-Handheld). Das neue Konsortium um die vier Mobilfunkgesellschaften will sich jetzt um die nötigen Frequenzen bewerben. Eine kommerzielle Einführung sei für kommendes Jahr geplant.

Dagegen formiert sich die Fraktion um den Standard DMB. DMB ist eine deutsche Entwicklung, die in Korea zur Serienreife entwickelt wurde.

DMB-TV wird von der unabhängigen Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) betrieben. Das missfällt den Mobilfunkern, die künftige Umsätze ungern teilen wollen.

Anbieter wie Debitel ohne eigenes Mobilfunknetz sind über die Konkurrenz zu den Handy-TV Plänen der Platzhirsche jedoch froh. Sie können nicht sicher sein, künftig die TV-Services der Großen vermarkten zu können. Die suchen mit Handy-TV ja gerade eine Antwort auf fallende Gebühren durch Billiganbieter wie Base, Simyo oder Aldi.

Debitel ist erster Vertriebspartner von MFD und wird zunächst mit vier Senderblöcken (ZDF, MTV, N24, Pro-Sieben-Gruppe) den Testbetrieb aufnehmen. Allerdings nicht bundesweit, sondern in „mindestens acht WM-Städten“. Noch fehlen ausreichend Sendemasten.

Durch die Kooperation mit dem ZDF laufen über Debitel 24 WM-Spiele live auf dem Telefon – wenn der Akku mitmacht. Bei Verlängerung geht den wenigen verfügbaren TV-Handys – bei DMB derzeit von Samsung – schon mal der Saft aus.

Private TV-Stationen wie RTL bewerten den Vorstoß der Mobilfunker als Kampfansage, wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr. Denn auch die privaten Sender drängen in den Handy-TV-Markt. So haben Deutschlands größter privater Fernsehkanal RTL und die Tochter RTL interactive nach eigenen Angaben bereits bei Landesmedienanstalten Anträge auf Lizenzen gestellt. Sie begreifen den Standard DVB-H als ideales Feld, um werbefinanziertes Fernsehen auf Handys auszuweiten.

Mobile-TV gilt als Wachstumsmarkt. Der Geschäftsführer der Medienberatungsfirma Goldmedia, Klaus Goldhammer, äußerte auf dem Medienforum NRW vergangene Woche die Erwartung, 2010 könnten in Deutschland etwa 450 Mill. Euro mit Mobile-TV umgesetzt werden. Die TV-Programme werden nach den Plänen der Mobilfunkbetreiber verschlüsselt gesendet und gesondert abgerechnet. Debitel etwa will bis zu 15 Euro pro Monat verlangen.

Noch ist jedoch noch unklar, wann das Geschäft im großen Stil anlaufen kann, nicht zuletzt, weil das föderalistische Gezänk um die Vergabe der DVB-H-Frequenzen anhält.

Die Anbieter verlangen Investitionssicherheit. Schließlich ist es nach dem Aufbau der UMTS-Netze wieder eine Investition im Bereich hunderter Millionen Euro, wie ein Telekom-Sprecher erläutert.
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10/05 2006
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Wer in DivX codierte Videos und HD Filme direkt im Browser abspielen möchte, d.h. ohne die Filmdateien zunächst auf die Festplatte herunterladen zu müssen, kann sich auf  http://labs.divx.com das dazu nötige Browser Plugin kostenlos downloaden.
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03/04 2006
 Jetzt startet Internet-tv
gefunden in:netzzeitung.de vom 3.4.2006

IP-Fernsehen startet in Hamburg und Berlin
03. Apr 09:03

Fernseh-Bildschirme
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Fernseh-Bildschirme
Foto: Peter Schink
Ab Mai soll in Hamburg Fernsehen per DSL möglich sein. Wenig später werde das Angebot auch in Berlin starten, hieß es.

Neben der Telekom will nun auch der Telekom-Konzern Hansenet Fernsehen per DSL anbieten. Geschäftsführer Harald Rösch kündigte an, ab Mai werde es ein Angebot in Hamburg geben.

«Wir starten im Mai in Hamburg mit 100 Kanälen», so Rösch im «Tagesspiegel». Wenig später werde das Angebot auch in Berlin zur Verfügung stehen. Welche TV-Sender Hansenet zur Verfügung stellen will, sagte Rösch nicht.
...mehr unter:  http://www.netzeitung.de/internet/390289.html
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08/03 2006
 
gefunden in: heute.de vom 8.3.2006
08/03 2006

Fußball: Anstoß
fürs Handy-TV

08/03 2006

T-Mobile und Microsoft kündigen Spiele-Übertragungen an

Zum Start der CeBIT nimmt das lang angekündigte Handy-TV Formen an. T-Mobile als auch Microsoft kündigen Spiel-Übertragungen von Fußball-WM und und Fußball-Bundesliga an. Während T-Mobile das eigene UMTS-Netz nutzt, soll das Microsoft-System auf DVB-H aufsetzen.
Details unter:  http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,3907808,00.html
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