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07/09 2007
 Preissturz beim iPhone
gefunden in: google.de vom 6.September 2007

ZDNet.de
Preissturz beim iPhone
Tagesspiegel - vor 2 Stunden gefunden
Läuft der Absatz für das Designhandy schlechter als erhofft? Apple-Chef Steve Jobs will den Preis für das iPhone um ein Drittel senken. Und eine weitere Überraschung: Ein neuer iPod mit Touchscreen kommt auf den Mark. Von Corinna Visser Von Corinna ...
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02/09 2006
 Universal erlaubt kostenloses Herunterladen von Musik
gefunden in: faz.net.de vom 1.09.2006
Internet
Universal erlaubt kostenloses Herunterladen von Musik

Von Roland Lindner, New York
 
Veröffentlicht bei Universal Music: Gwen Stefani
01. September 2006
Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music hat die Branche mit der Ankündigung eines neuen Online-Dienstes verblüfft, der Nutzern kostenloses Herunterladen von Titeln ermöglichen soll. Das ist eine dramatische Kehrtwende, denn die Musikindustrie hat in den vergangenen Jahren erbittert gegen Gratis-Plattformen gekämpft.
 
Das neue, von Universal gestützte Angebot bringt der Musikindustrie allerdings Umsätze, und zwar in Form von Werbung. Während des Herunterladens von Musik wird dem Nutzer Werbung gezeigt. Die Idee folgt damit vielen anderen Geschäftsmodellen in der Internetbranche, bei denen die Nutzung eines Angebots umsonst ist und der Umsatz aus der Werbung kommt, angefangen von der Suchmaschine Google bis zu erfolgreichen Online-Foren wie Myspace.
 
Ein Gratis-Angebot mit Haken

Die neue Seite wird nicht von Universal selbst betrieben, sondern von dem kleinen New Yorker Unternehmen Spiralfrog. Universal lizenziert die Titel seiner Künstler, zu denen die Rockgruppe U2 und die Sängerin Gwen Stefani gehören, für die Seite. Spiralfrog hofft, neben Universal auch andere Musikkonzerne wie Sony BMG oder Warner für sein Angebot zu gewinnen. Die Seite soll noch in diesem Jahr in Nordamerika ins Netz gehen, im kommenden Jahr soll das Angebot auch in Europa verfügbar sein.

Gratis-Musikdienste gibt es auch heute schon von Unternehmen wie Napster oder Yahoo, allerdings erlauben diese bislang nur das Abspielen von Musik auf der jeweiligen Internetseite und nicht das Herunterladen auf die Computerfestplatte oder auf einen digitalen Musikspieler - wie dies nun Spiralfrog anbieten will. Die von Spiralfrog heruntergeladenen Titel können allerdings nicht auf dem dominierenden Musikspieler iPod des Unternehmens Apple abgespielt werden. Der iPod und der dazu gehörende Musikdienst iTunes sind ein geschlossenes System, das nicht mit anderen Musikspielern und Online-Plattformen arbeiten kann. iTunes ist im Gegensatz zum neuen Spiralfrog-Service kostenpflichtig, das Herunterladen eines Titels kostet in Amerika 99 Cent (99 Euro-Cent in Deutschland).
 
Mit dem kostenlosen Angebot von Spiralfrog sind allerdings einige Haken verbunden: Im Gegensatz zu iTunes können die heruntergeladenen Titel nachher nicht auf CDs gebrannt werden. Das Herunterladen soll außerdem 90 Sekunden und damit deutlich länger als bei iTunes dauern, in dieser Zeit soll der Nutzer auf der Seite Werbung zu sehen bekommen. Die Nutzer müssen außerdem regelmäßig die Seite von Spiralfrog besuchen, um den Zugang zu ihren Titeln nicht zu verlieren.
 
Die Musikindustrie kämpft um die Download-Hoheit
 
Spiralfrog und Universal hoffen mit dem neuen Angebot, Nutzer zu gewinnen, die ihre Musik bisher als Raubkopien von kostenlosen Internetplattformen heruntergeladen haben. Die Musikindustrie hat in den vergangenen Jahren diese Plattformen mit allen Mitteln bekämpft und sowohl die Betreiber der Seiten als auch deren Nutzer verklagt. Die Unternehmen haben Raubkopien für die geschrumpften Verkaufszahlen bei CDs verantwortlich gemacht. Der im Jahr 2003 gestartete Apple-Dienst iTunes bedeutete den Durchbruch für den legalen und kostenpflichtigen Online-Vertrieb von Musik. Den größten Teil ihrer Umsätze machen Musikunternehmen allerdings bis heute mit dem Verkauf von CDs.
 
Apple beherrscht das Geschäft mit digitaler Musik bis heute klar. So hat der iPod auf dem amerikanischen Markt für digitale Musikspieler nach Angaben des Marktforschungsinstituts NPD Group einen Anteil von mehr als 75 Prozent. Demnächst bekommt Apple weitere prominente Konkurrenz: Der Softwarekonzern Microsoft - ein langjähriger Rivale von Apple im Computergeschäft - plant noch in diesem Jahr den Start eines eigenen Musikspielers und einer zugehörigen Online-Plattform. Das Gerät und die Software von Microsoft sollen den Namen "Zune" tragen. In dieser Woche startete auch der Online-Dienst AOL, eine Tochtergesellschaft des Medienkonzerns Time Warner, einen neuen gebührenpflichtigen Musikdienst.
Text: F.A.Z., 01.09.2006, Nr. 203 / Seite 19

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25/03 2006
 Aschenputtels Player
gefunden in: handelsblatt.com vom 24,/25./26. März 2006

POSTINETTS TESTSTRECKE: iRiver U10
Aschenputtels Player

Gäbe es eine Trophäe für den unterschätztesten und am schlechtesten vermarkteten MP3-Player, ginge sie sicher an die koreanische iRiver für den U10. Ein Multitalent auf Tauchstation.

Ganz im Verborgenen blüht seit Ende 2005 ein Schmuckstück auf dem uniformen und gnadenlos iPodisierten Markt für MP3-Spieler. Der U10 ist an Purismus kaum noch zu übertreffen. Er besteht nur noch aus dem Display, das im ausgeschalteten Zustand elegant dunkel die gesamte Front ausmacht.

Die Steuerung wird durch kleine Drucktaster unter dem Display ausgelöst, der Monitor fungiert also als Schaltwippe. Das ist absolut cool und nach dem Geschmack des Testers – sogar dem manchmal doch wibbeligen Sensordrehrad des iPod überlegen.

Die Belegung der vier „Schaltseiten“ des Bildschirms erfolgt kontext-sensitiv, also je nachdem ob gerade Radio oder Musik gehört oder Video oder Bilder angeschaut werden. Die Menüstruktur ist einfach und sehr übersichtlich.

Zum wirklichen Multitalent für Ferienhaus oder Studentenbude wird der U10 durch die zusätzlich erhältliche weiße Tischstation im Retro-Look. Die Station besitzt eine Weckfunktion einschließlich der üblichen „Snooze“-Taste zum Draufhauen, wenn es noch fünf Minuten länger sein sollen. Die beiden eingebauten Lautsprecher sind nicht gerade eine audiophile Offenbarung, aber für den Zweck eines Weckradios völlig ausreichend.

Der U10 wird einfach in die Station gesteckt und nach hinten geklappt. Ein leichter Druck lässt die Halterung wieder nach vorne schnappen, um den – über Nacht aufgeladenen – Player mit in die Uni zu nehmen. Eine Frechheit ist aber, dass bei der Tischstation zwar eine Fernsteuerung aber kein Netzteil dabei ist. Das muss extra gekauft werden – Apple lässt grüßen.

Die Klangqualität im MP3-Betrieb war nicht zu beanstanden, saubere Höhen, knackige Bässe, das passt schon. Der Anschluss an den PC erfolgt über USB und der Windows Mediaplayer fungiert als Musiktankstelle. MP3-Kaufmusik gibt es in Microsoft-kompatiblen Shops wie „Napster“.

Fazit: Der absolute Aschenputtel unter den portablen Musikplayern. Designfans mit einem Faible für’s Extravagante – die sich heute mit einem iPod ja praktisch kaum noch auf der Straße sehen lassen können – sollen sich den U10 mal anschauen.       Axel Postinett
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11/02 2006
  Kostenloser Media-Player mit Firefox-Engine
gefunden in: pcwelt.de vom 10.2.2006

Songbird 0.1: Kostenloser Media-Player mit Firefox-Engine
Die allererste Version von Songbird steht zum Download bereit. Dabei handelt es sich um einen unter der Open-Source-Flagge entwickelten "Web Player", der auf der Browser-Engine von Firefox basiert und alle gängigen Musik-Formate abspielen kann.


Bisher gab es nur die Idee, einen auf Firefox basierenden Browser zu entwickeln, der alle gängigen Musik-Formate beherrscht und den Namen Songbird tragen soll. Jetzt ist die erste Version von Songbird erschienen, die die Entwickler noch als "Proof of Concept"-Version bezeichnen. 




Songbird soll den Anwendern die Möglichkeit bieten, Musikinhalte von Web-Seiten direkt im Browser abzuspielen, ohne die Seite verlassen zu müssen. Außerdem kann Songbird auch zur Verwaltung der persönlichen Musiksammlung verwendet werden und bietet hierfür alle Funktionen, die ein Player haben muss.

Nach der Installation können Sie unter "Help, Languages" die deutsche Sprache aktivieren. Nach dem Neustart erscheinen dann alle Texte in deutscher Sprache. Sie können nun entweder Surfen oder in der linken Leiste auf "Datenbank" klicken. Als Player verwendet, ähnelt die Oberfläche stark der von Itunes. Sie können Playlists erstellen und später dann während des Surfens Musik hören.


Bei Websites, die Musikdateien anbieten, muss kein externer Player mehr gestartet werden. Nach einem Klick auf einen Link spielt Songbird den Song ab und Sie können weitersurfen. Songbird sammelt außerdem alle auf einer Website verlinkten Musik-Dateien und generiert daraus automatisch eine Playlist, die unter der Website im Browserfenster eingeblendet wird. Wie das funktioniert, können Sie ausprobieren, indem Sie in Songbird unter Lesezeichen auf "Pitchfork" oder "La Blogotèque" klicken.


Unterstützt werden alle gängigen Musikformate, darunter auch MP3, AAC, OGG, Flac und WMA. Rechts neben der Adresszeile befindet sich ein Sucheingabefeld. Hier können Sie einen Musiktitel eingeben und Songbird durchsucht dann standardmäßig die persönliche Musikdatenbank. Über "Datei, Miniplayer öffnen" öffnet sich eine kleinere Variante von Songbird, die nicht so viel Platz auf dem Desktop wegnimmt.

Für die Zukunft haben sich die Entwickler einiges vorgenommen: Songbird soll nicht nur für Windows verfügbar sein, sondern auch für alle anderen wichtigen Plattformen. Außerdem soll eine Brennfunktion hinzugefügt werden. Ähnlich wie Firefox soll auch der Funktionsumfang von Songbird künftig über Erweiterungen erweiterbar sein. Außerdem ist vorgesehen, dass auf Websites dynamische Playlists platziert werden, die Songbird automatisch erkennt und deren Abspielen anbietet.

Der Download von Songbird 0.1 (Proof of Concept) beträgt knapp 8 MB. Unterstützt werden derzeit Windows 9x, ME, 2000, XP und 2003.

Hinweis. Um den Flash-Player zu installieren, der beim Surfen notwendig sein könnte, muss diese Adresse in der Adresszeile eingefügt werden:  http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/xpi/current/flashplayer-win.xpi

Download: Songbird 0.1
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