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07/04 2008
 Rollenwechsel für einen Tag
gefunden in:

Handelsblatt Nr. 066 vom 04.04.08 Seite k03


Den Girls Day kennt jeder - doch jetzt sollen Jungen in frauentypische Berufe hineinschnuppern.

BIRGITTA VOM LEHN | BREMEN Am 24. April ist es wieder so weit: Da findet der "Girls Day" statt. Doch diesmal sollen nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen den Tag nutzen, um sich in einem geschlechteruntypischen Beruf umzusehen, sagt Eva Köhl von der Aachener Initiative "Boys Day". Die 50-jährige Informatikerin versichert: "Das erweitert den Horizont. Wie riecht es dort, wie steht es mit Licht und Lärm? Gibt es Einzel- oder Teamarbeit? Einen Job muss man nicht nur können, man muss ihn auch aushalten können."

Hintergrund für die Initiativen sind erschreckende Zahlen: Jeder vierte Azubi bricht seine Ausbildung ab. Information kann da späterem Frust vorbeugen (siehe "Frustrierte Azubis"). Der Girls Day wird von verschiedenen Verbänden und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2001 an jedem vierten Donnerstag im April veranstaltet. Diplom-Psychologin Carmen Ruffe vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld ist sich inzwischen sicher: "Für die Wirtschaft ist der Girls Day zum wichtigen Instrument des Personalmarketings geworden. Über 90 Prozent der Mädchen beurteilen den Tag mit gut oder sehr gut."

Und die Jungs?

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 http://www.wirtschaftspresse.biz/pshb?FN=relhbi&SFN=buildhbi&GOPAGE=205550,205551&BMC=biz_cn_detailsuche&BMC=biz_cn_archiv_artikel&DK=1&SH=4d70131455352f22478003b768286d

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06/04 2008
 Schülerwettbewerb zum Thema "Ökonomie mit Energie".
Handelsblatt-Schülerwettbewerb "Ökonomie mit Energie"
Das Handelsblatt und das Institut für Ökonomische Bildung starten einen bundesweiten Schülerwettbewerb zum Thema "Ökonomie mit Energie".
Interessierte Lehrkräfte können sich mit ihren Schülern bis zum 31. August anmelden.
Die Jugendlichen ab Klasse 10 sollen zum Thema Energie Zeitungsartikel, Videos, Audiobeiträge oder Info-Broschüren erstellen.
Preise im Wert von über 20.000 Euro sind zu gewinnen.
Die ersten drei Siegergruppen können ihre Beiträge auf der Preisverleihung am 12. November 2008 in Berlin präsentieren. (Die Kosten für Anreise und Unterkunft übernehmen wir)
Einsendeschluss für die Beiträge ist der 30. September. Die besten zehn Beiträge werden veröffentlicht.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.handelsblattmachtschule.de/wettbewerb
Fragen zum Wettbewerb beantwortet Ihnen das Team von Handelsblatt macht Schule:
Tel. 0211.887 1070 oder per Mail:  hb.schule@vhb.de
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13/02 2008
 TURBOSCHÜLERIN
gefunden in: spiegel-online.de vom

12. Juli 2007 

TURBOSCHÜLERIN

14-Jährige macht Abitur mit Note 1,0
Mädchen in ihrem Alter gehen normalerweise in die achte Klasse. Minu Dietlinde Tizabi aus Pforzheim hat schon das Abitur in der Tasche. Im Interview erklärt sie ihre Zukunftspläne: erst mal Medizin studieren.

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 Handelsblatt macht Schule
Handelsblatt Nr. 133 vom 13.07.07 Seite k05, 13.07.2007

MELDUNGEN
Newsletter der Initiative "Handelsblatt macht Schule"

[...]Wer sich über die neuesten Angebote und Unterrichtsmaterialien der Initiative "Handelsblatt macht Schule" informieren möchte, kann jetzt einen kostenlosen Newsletter abonnieren, der mehrmals im Jahr per E-Mail verschickt wird.[...][...]Er informiert unter anderem über die Unterrichtsbände für die Sekundarstufe II, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung der Universität Oldenburg erstellt werden.[...][...]Anmeldung unter:  www.handelsblattmachtschule.de/newsletter.[...][...]Wer sich über die neuesten Angebote und Unterrichtsmaterialien der Initiative "Handelsblatt macht Schule" informieren möchte, kann jetzt einen kostenlosen Newsletter abonnieren, der mehrmals im Jahr per E-Mail verschickt wird.[...]

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29/07 2006
 Jugend gründet 2005 /2006
Herzlich Willkommen bei Jugend gründet 2005/2006
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung suchte bei dem Schülerwettbewerb "Jugend gründet" die HiTekker 2006!
Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 21 Jahren hatten bei diesem Online-Schülerwettbewerb (Businessplan und Planspiel) die Möglichkeit, spielerisch alle Phasen einer Unternehmensgründung zu erleben und am Ende Hightech-Gründer des Jahres zu werden. Ausführliche Unterrichtsmaterialien ermöglichten Lehrerinnen und Lehrern die Integration des Wettbewerbs in den laufenden Unterricht.
Auf die Gewinner warteten neben attraktiven Hightech-Preisen eine Reise ins Silicon Valley, USA. Machen Sie mit und werden Sie Hightech-Gründer.
Schau dir mal das Finale in Wolfsburg an, das am 3. und 4. Juli stattfand.
Vielleicht machst du ja beim nächsten Wettbewerb mit.
Hier gelangen Sie zur Html-Version (Modem und ISDN)

Hier gelangen Sie zur Flash-Version (DSL oder schneller)
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08/12 2005
 Schulabgänger meiden die Unis
gefunden in: ftd.de am 8.12.05

von Timo Pache, Berlin
Trotz zahlreicher Initiativen für mehr Akademiker sinkt die Zahl der Abiturienten, die ein Studium aufnehmen. Die geringe Neigung zum Studium gilt als eine Ursache für die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

 Blick in einen Hörsaal der Universität in DüsseldorfNach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) schrieben sich in diesem Jahr nur noch rund 351.900 Studenten erstmals an einer Hochschule ein. Das sind zwei Prozent weniger als 2004. Die Studienanfängerquote, die den Anteil angehender Akademiker am jeweiligen Geburtsjahrgang beschreibt, sank auf 36,7 Prozent. Insgesamt sind 1,982 Millionen Studenten an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland eingeschrieben.

Insbesondere die sinkende Zahl der Studienanfänger ist ein herber Schlag für Bildungspolitiker. Seit Jahren appellieren sie an die Jugendlichen, ein Studium aufzunehmen. Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, den Anteil der Studenten an einem Jahrgang auf 40 Prozent zu steigern. Kampagnen wie das Einstein-Jahr oder das Jahr der Innovationen sollten die Begeisterung Jugendlicher für ein Studium wecken - ohne Erfolg.

Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland mit seiner Studienanfängerquote im unteren Drittel, zusammen mit Österreich, Belgien und Mexiko. In skandinavischen Ländern, aber auch in Polen oder Ungarn entscheiden sich dagegen 70 bis 80 Prozent der Schüler eines Jahrgangs für eine akademische Ausbildung. Jedoch gelten in diesen Länder einige Ausbildungen als Studium, für die Jugendliche in Deutschland in die Lehre gehen.


Studienquote von 40 Prozent

 Studiengebühren zeigen Wirkung"Für eine positive Entwicklung der Zahlen müssen die Studienbedingungen attraktiv bleiben und insbesondere die Studiendauer gesenkt werden", sagte die neue Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Zugleich bekräftigte sie das Ziel der Regierung einer Studienquote von 40 Prozent. In der "Frankfurter Rundschau" kündigte sie an, sie wolle das kommende Jahr nutzen, um mit den Ländern auch über eine Weiterführung des derzeit laufenden Hochschulsonderprogramms zum Ausbau der Unis und Fachhochschulen zu reden. Allerdings vermied es die CDU-Politikerin, sich zu den Ursachen des aktuellen Rückgangs zu äußern.

Die Gründe für die sinkende Studierneigung sind umstritten. SPD-Politiker machten am Dienstag die Diskussion über Studiengebühren dafür verantwortlich. Der niedersächsische SPD-Politiker Wolfgang Jüttner warf der dortigen Regierung vor, mit ihren Gebührenplänen Studenten zu vertreiben. Derzeit planen Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und das Saarland Studiengebühren von etwa 500 Euro pro Semester. Allerdings nahmen ausgerechnet in Ländern wie Bayern oder NRW mehr Schulabgänger ein Studium auf als vor einem Jahr.

Die Unirektoren, die Studiengebühren wollen, verwiesen auf die Sparpolitik. "An einzelnen Hochschulen sind bis zu 71 Studiengänge zumeist aus finanziellen Gründen gestrichen worden", kritisierte Burkhard Rauhut, amtierender Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Allein in Mecklenburg-Vorpommern sei die Zahl der Studienanfänger so in einem Jahr um fast 17 Prozent gesunken.


Schlechtere Wettbewerbsposition

Eigentlich rechnen die Rektoren wegen geburtenstarker Jahrgänge mit stark steigenden Studentenzahlen. Die Statistiker erwarten 2014 bis zu 2,7 Millionen Studenten. Statt Hochschulen aber auszubauen, kürzten die Länder, die für den Lehrbetrieb an Universitäten und Fachhochschulen zuständig sind, die Etats. Daher bleibe den Hochschulen nichts übrig, als den Zugang zu beschränken. Von 2003 bis 2005 sei die Studienanfängerquote von 38,9 auf 36,7 Prozent gesunken. "Der Rückgang verschlechtert unsere internationale Wettbewerbsposition", sagte Rauhut.

Einen dramatischen Rückgang gab es bei Langzeitstudenten, die mehr als 14 Semester an einer Hochschule sind. In NRW, wo sie seit 2004 bezahlen müssen, ging ihre Zahl um 50 Prozent zurück. Bundesweit stellten die Experten ein Minus von 15 Prozent fest. >HR/>

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