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 SPRACHREISEN FÜR ERWACHSENE
Gefunden in: spiegel-online vom 12_02_2008

SPRACHREISEN FÜR ERWACHSENE
Garage statt Gastfamilie
In der Sonne Vokabeln büffeln, Fish 'n' Chips knabbern, nette Leute kennenlernen - Sprachreisen sollen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Doch oft halten Veranstalter nicht, was sie versprechen. Stiftung Warentest hat Trips nach England, Malta und Spanien untersucht.
Winzig kleine Zimmerchen, maulfaule Gastgeber und dazu Sprachunterricht mit antiquierten Methoden: Die Tester der Stiftung Warentest kamen bei ihren Recherchen zu Sprachreisen in England, Malta und Spanien zu teilweise unerfreulichen Ergebnissen. Kein Veranstalter erhielt ein Urteil, das besser als "befriedigend" war.
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 http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,533990,00.html
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30/11 2007
 Schüler erleben Technik hautnah
Auszug aus dem Artikel im:

Handelsblatt Nr. 231 vom 29.11.07 Seite 6


PASCAL TECHNIKUM bietet Zusatzunterricht in Betrieben und Forschungseinrichtungen

Schüler erleben Technik hautnah

K. SCHNEIDER | GREVENBROICH Ein wenig erinnern Fabian, Philipp und Stephan an zu groß geratene Figuren der Spielzeugserie Bob der Baumeister: Mit Helm, Sicherheitsschuhen- und -westen stapfen die 15- und 16-jährigen Gymnasiasten über das Betriebsgelände des Hydro Aluminiumwerks im nordrhein-westfälischen Grevenbroich. Da geht es rein in die Produktionshallen, wo das Aluminium auf riesigen Walzen läuft. Aber Vorsicht, nicht unter der Rolltür durchlaufen! Die könnte zufahren. Vorschriften müssen sein. Das ist eine der Lektionen an diesem Samstagmorgen.

Die Schüler sollen "Technik hautnah" erleben. Der Besuch bei Hydro gehört zum Programm des Pascal Technikums Grevenbroich (PasTeG), einer innovativen Ingenieursschmiede für Oberstufenschüler, die RWE-Kraftwerkschef Eberhard Uhlig mitinitiert hat. Die Idee entstand, als er und der jetzige PasTeG-Projektkoordinator Wolf Ostler einmal von Ingenieur zu Ingenieur plauderten. Beide stellten übereinstimmend fest: "Unsere Kinder wissen nichts über Technik. Wie sollen sie sich jemals dafür entscheiden, Maschinenbau oder Elektrotechnik zu studieren?"

"Was macht ein Ingenieur?" ist daher die Grundfrage des Schulprojekts, das sich an Zehntklässler richtet. Schnell fanden Uhlig und Ostler in Verwaltung, Schule und Wirtschaft Mitstreiter. Zum Beispiel in dem engagierten Schulleiter des Pascal Gymnasiums, Manfred Schauf. Er war von Anfang an dabei, als Eberhard Uhlig bei den Unternehmen aus der Region für seine Idee warb. Ein Pluspunkt war es, dass alle Uhlig kannten, der auch Vorsitzender der Wirtschaftvereinigung Grevenbroich ist.

Das PasTeG funktioniert wie ein Zusatzunterricht mit Schwerpunkt Technik: 2006 startete der erste Kurs. Mittlerweile erfahren 44 Schüler und vier Schülerinnen aus 14 weiterführenden Schulen in Grevenbroich zwei Schuljahre lang alles über technische Betriebe, Ausbildungen und Studienplätze, was es in dieser Region zu lernen gibt. Für Schulleiter Schauf war es wichtig, dass das Projekt "nicht nur für unsere Schüler gilt, damit es Signalwirkung hat".

Jeden zweiten Samstag informieren sich die Schüler nun in Unternehmen wie RWE über Energieerzeugung und erneuerbare Energien oder testen Lautsprecher und Mischpulte beim Veranstaltungsspezialisten PCS. Nanotechnik, Supraleittechnik und Luft- und Raumfahrt gehören auch zu den Themen. Deshalb besuchen sie Institute der RWTH Aachen oder des Forschungszentrums Jülich und werden in Kommunikations- und Moderationstechniken trainiert.

Das Schulprojekt passt nach Grevenbroich. Seit zwei Jahren nennt....
Schneider K.
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28/11 2007
 SIA: Ein Modell macht Schule
Auszug aus dem Artikel im: Handlesblatt vom 28.11.2007,S.7

SIA: Ein Modell macht Schule

MARTIN BUCHENAU | HEIDENHEIM
Heidenheim an der Brenz, tief im kargen Osten Württembergs: Menschen, die hier leben, wissen schon seit Jahrhunderten, dass sie es nur mit Fleiß und Einfallsreichtum zu etwas bringen. Über die Grenzen hinaus ist vor allem das Familienunternehmen Voith ein Begriff, heute unter anderem einer der weltgrößten Hersteller von Papiermaschinen. Die Firma dominiert die Stadt.

Hier soll aber die Geschichte einer Lehrerin erzählt werden, die ganz persönlich die Vorbehalte gegenüber den Naturwissenschaften bekämpft. Als treibende Kraft hat es Marianne Gerny geschafft, aus einem kleinen Wettbewerb erst einen Modellversuch und dann die landesweite Bildungsinitiative SIA Schüler-Ingenieur-Akademie zu schaffen. „Mir war klar, dass ich versuchen musste, Voith für unsere Ziele zu gewinnen“, sagt Gerny.

Die Mathematik- und Physiklehrerin am Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim hatte schon in den 90er-Jahren das ungute Gefühl, dass „meine Schüler nur bis zum Abitur denken“. Als dann ein Wochenmagazin einen Wettbewerb „Schulen ans Netz“ ausschrieb, platzte der Knoten. Gemeinsam mit den Schülern entwickelte sie ein Modell für Bewerbungen via Internet beim größten Unternehmen des Ortes. Der Personalchef von Voith, Klaus Wolf, war sofort bereit, die engagierte Lehrerin zu unterstützen. Die Heidenheimer räumten bei der Ausschreibung glatt den ersten Preis ab. Aber gleich danach kam das beklemmende Gefühl „Was kommt danach?“ Auch Wolf dachte, dass daraus mehr zu machen sei. Zur gleichen Zeit hielt der damalige Bundespräsident Roman Herzog seine berühmte Berliner Rede, von der vor allem der „Ruck“ in Erinnerung geblieben ist, den Deutschland brauche. Wolf war durch Zufall unter den Zuhörern im Berliner Dom. „Die Rede hat sehr auf mich gewirkt“, erinnert er sich.

Und so ging 1999 der Ruck von Berlin bis nach Heidenheim. Eineinhalb Jahre setzten sich Gerny, Wolf und der emeritierte Maschinenbau-Professor Herbert Bauer der HTW Aalen zusammen, um ein Konzept für einen Modellversuch zu schmieden, bei dem Schüler in der Oberstufe einmal pro Woche in einem Projekt Kontakt zu Betrieben und Hochschule bekommen, um sich schon frühzeitig ein konkretes Bild darüber machen zu können, ob ein naturwissenschaftliches Studium etwas für sie ist.

den ganzen Artikel kannst Du unter:  info@kiwanisnet.net anfordern

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27/11 2007
 Wie ein Science College entsteht
Auszug aus dem Artikel im: Handlesblatt vom 27.11.2007,S.6

Wie ein Science College entsteht

KERSTIN SCHNEIDER | BARMEN
Barmen in der Nähe von Jülich ist ein verwunschener Ort mit einem Wasserschloss, in dessen Festungsgraben Enten schwimmen. Das trutzige Herrenhaus „Haus Overbach“ und die angrenzenden neuen Gebäude beherbergen ein Gymnasium für 900 Schüler und ein Internat für 60 Schüler. Doch in den idyllischen Gemäuern steckt eine innovative Hochburg für Naturwissenschaften. Denn seit Schulleiter Heinz Lingen 1989 das altsprachliche Gymnasium des Klosterordens des heiligen Franz von Sales übernommen hat, baut er es mit dem Segen des Ordens systematisch zu einer Schule mit naturwissenschaftlichem Profil aus.

Die Schüler experimentieren in offenen Labors, sie treffen mit internationalen Wissenschaftlern zusammen und lernen Forschungseinrichtungen kennen. Schon vor sieben Jahren wurde das Gymnasium zur „Mint-EC“-Schule zertifiziert, weil es sich für die Vermittlung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) einsetzt.

Doch Lingen will die Zyklen verkürzen, in denen Wissen von der Universität in die Schulen kommt. „Es ist nie genug, was wir tun können, um Kinder an Technik und Naturwissenschaften heranzuführen“, sagt der 54-Jährige, der selbst Physiklehrer ist. Aus diesem „nie genug“ entstand die Idee, ein Science College zu etablieren. Der Gedanke dahinter: Warum sollte man nicht die langjährigen Kontakte zu Universitäten, Forschungsstätten und Unternehmen nutzen, um einen Lernort aufzubauen, in dem Schüler aus der Region gemeinsam mit Wissenschaftlern und Lehrern experimentieren können?

Ein Trägerverein wurde gegründet, und der agile Schulleiter gewann prominente Fürsprecher wie Joachim Treusch, der bis 2006 Leiter des Jülicher Forschungszentrums war. Etwa sieben Millionen Euro soll das Science College kosten. Viele Firmen wurden als Sponsoren gefunden, darunter das Pharmaunternehmen Grünenthal und die Philips Forschungslaboratorien Aachen. Auch die Vereinigten Industrieverbände Düren-Jülich-Euskirchen unterstützen das Vorhaben. Weitere Sponsoren werden noch gesucht. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert das Projekt unter anderem im Rahmen des Strukturentwicklungsfonds EuRegionale 2008 über das Ministerium für Bauen und Verkehr.

Im April 2008 soll der erste Spatenstich erfolgen, doch noch existiert das Zentrum für begabte, junge Forscher nur auf dem Papier. Zehn Architekten reichten unentgeltlich Pläne für das neue Seminarhaus ein; ein Gremium entschied sich für den Entwurf des Aachener Büros Hahn-Helten. Das neue Science College soll nicht nur inhaltlich neue Maßstäbe für das Gymnasium Overbach setzen, auch äußerlich wird es sich abheben. Geplant ist ein futuristisches Gebäude, das in einen alten Vierkanthof gebaut und neben dem Herrenhaus und den Klostergebäuden aussehen wird wie ein Raumschiff, das in einem anderen Jahrhundert gelandet ist.

Das neue Zentrum mit seinen Übungs-, Labor- und Kreativräumen, dem Simulationslabor und der Astronomieplattform soll ein offenes Haus werden, in dem Kinder aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden von der Grundschule bis zum Abitur gemeinsam forschen und lernen können.

Beim Schulfest wird deutlich, warum die Schule schon jetzt ein Vorzeigeprojekt ist. Besucher drängen sich nicht nur vor dem Waffel- und Pizzastand, sondern auch vor den Laboratorien der Schule, wo die „Mint“-Kinder ihre Experimente vorstellen – von Gurkenlampen bis hin zur Hirnforschung. In Overbach gibt es sogar Nachtarbeit, wenn sich astronomiebegeisterte Schüler treffen, um Sterne zu beobachten. Die Schule hat mit der Unterstützung von Unternehmen zahlreiche Fernrohre für die Sterngucker gekauft, darunter ein leistungsstarkes Schmidt-Cassegrain-Teleskop.

Die Schüler erzählen gerne von ihren Experimenten. Benjamin, Kai und Sebastian haben für den Wettbewerb „Jugend forscht“ Coca Cola untersucht, um die Alltagsmythen, die sich um das Getränk ranken, aufzudecken. „Wir haben zwar keinen Preis gewonnen, beim nächsten Mal will ich aber unbedingt wieder mitmachen“, erzählt Benjamin. Souverän destilliert der Nachwuchsforscher die braune Flüssigkeit, lässt seine Zuschauer an der „weißen Cola“ riechen und zeigt in Cola gelagerte Weisheitszähne. Anne dagegen hat Physik in der 11. Klasse zwar abgewählt, zur diesjährigen Ferienakademie mit 42 Teilnehmern und dem Thema Licht und Lasertechnik ist sie dennoch dazu gestoßen, „weil es spannend ist, mit anderen Schülern bis spät in die Nacht zu diskutieren.“

In zwei Jahren, wenn das neue Science College steht, werden alle diese Aktivitäten in dem neuen Gebäude gebündelt. Schon jetzt muss Schulleiter Lingen manchmal vermitteln, weil den Englisch-, Kunst- oder Deutschlehrern der naturwissenschaftliche Ansatz zu überbordend erscheint. Bisher lief es gut, denn das ganze Kollegium fährt mit, wenn es Ausflüge in Forschungslabore gibt. Und zur Versöhnung ist in „Haus Overbach“ ja noch immer die Musik als alles verbindende Macht da – neben den Naturwissenschaften der zweite Schwerpunkt der Schule.

den ganzen Artikel kannst  E-Mail Link folgtDu unter: anfordern

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27/11 2007
 Der Vater der Phänomenta
Auszug aus dem Artikel im:

Handelsblatt Nr. 228 vom 26.11.07 Seite 4
Der Vater der Phänomenta

Professor Lutz Fiesser macht mit einer interaktiven Ausstellung die Phänomene der Physik für Kita-Kinder und Schüler zum spannenden Erlebnis
BARBARA GILLMANN | FLENSBURG Der grauhaarige Herr ruckt am Seil, um den Felsbrocken in der Metall-schiene zu sich zu ziehen - vergeblich. Denn am anderen Ende hält ein kleines schwarzhaariges Mädchen den Stein dank eines kraftsparenden Flaschenzuges ohne Anstrengung fest. Es lacht triumphierend über den Sieg, den ihr die Technik beschert. Das Mädchen ist Besucherin der Flensburger Phänomenta, der Herr am anderen Ende deren Erfinder: Lutz Fiesser.

Vor gut 20 Jahren gründete der Professor die interaktive Ausstellung - heute umfasst sie sechs Häuser rund um das historische Stadttor, mit 150 Experimentierstationen. Jährlich lockt die Phänomenta zehntausende Besucher an, vor allem Kinder. Sie probieren aus, ob Tischtennisbälle in der geraden oder der gebogenen Rinne schneller rollen, wie sich Schwingung in einer meterlangen Spirale fortsetzt oder auch schlicht, wie viele Bauklötze sie aufeinander stapeln können - anders als im Kinderzimmer gibt es hier genug.

Anfangs wurden seine Experimente als "Spielkram" belächelt. Heute steht der Name Fiesser - im Hauptberuf Direktor des Instituts für Physik und Chemie und ihre Didaktik an der Uni Flensburg - für ein ganzes Bündel von bundesweit wirksamen Projekten. Diese sollen dem Nachwuchs Physik nahe bringen - und ihn so auch für technische Berufe interessieren.

"Kinder machen heute kaum noch sinnliche physikalische Erfahrun-gen", klagt der Physiker. "Sie spielen nicht mehr im Matsch, nicht auf der Straße und werden mit dem Auto in den Kindergarten gefahren. Kein Wunder, dass sie kein Gefühl für Entfernungen entwickeln oder gar für die Kraft, die es braucht, eine Strecke zu überwinden."

1970 begann Fiesser als Lehrer-Ausbilder. "Schon damals war Insidern klar: Es kommt nichts raus beim Physikunterricht - der hinterlässt bei 90 Prozent der Schüler nur ein schlechtes Gefühl." Schon Rous-seau habe gewarnt: "Reden, reden, mit eurer geschwätzigen Erziehung erzieht ihr nichts als Schwätzer".

Deshalb begann Fiesser im heimischen Keller, Experimente zu basteln, die er dann mit den lernbehinderten Schülern seiner Frau, einer Sonderschullehrerin, ausprobierte. Die Versuchsaufbauten standen dann jahrelang im Flur seines Instituts an der Uni, wo Scharen von Schulklassen mit ihnen hantierten - bis sie dann in der Phänomenta ein festes Heim fanden.

Heute gibt es bundesweit nicht nur fünf Phänomentas und rund 15 ähnliche Einrichtungen. Seit 2004 werden in immer mehr Grundschulen für zwei Wochen "Miniphänomentas" initiiert: 52 Experimentierstationen, die die Kids im Schulflur zum Ausprobieren reizen. Die 18 Schulsätze touren durch sechs Bundesländer, und sind bis Ende2008 ausgebucht. Zwei weitere Länder sind ebenfalls interessiert.

In rund 300 Schulen haben Eltern die Kästen bereits nachgebaut. Das ist Fiessers Ziel: ein ständiges Pro-bier-Angebot an die Kinder, denn "die Wanderausstellung der Miniphänomenta allein bringt nichts." Das Engagement der Eltern - "meist sind es berufstätige Mütter, die zur Säge greifen" - spart nicht nur Kosten. "Viel wichtiger ist, dass in den Familien über Physik geredet wird."

Hunderte Grundschullehrer hat Professor Fiesser in Wochenendkursen geschult - und dafür jede Menge Freizeit investiert. Die Kosten der Kurse übernehmen die Arbeitgeberverbände, vor allem der Metallbranche, die "panische Angst haben, dass ihnen die Arbeitskräfte ausgehen", meint Fiesser.

"In den Kursen drücke ich den Grundschullehrern als erstes eine Stichsäge in die Hand, und lasse sie einen Experimentierkasten bauen", erzählt Fiesser. Am schönsten sei es, wenn die Lehrer ein paar Stunden später begeistert vor dem Ergebnis stehen, "denn die Begeisterung geben sie in der Schule weiter".

2005 waren die ersten Miniphänomentas gerade im Einsatz,........
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17/08 2007
 TU München unter Top 100
gefunden in: vdi-nachrichten vom 17.08.2007

TU München unter Top 100 
Endlagerforschung 
Technomathematik 
Praktika im Ausland 
Biotechnologie 

VDI nachrichten, Düsseldorf, 17. 8. 07, ws –  wschmitz@vdi-nachrichten.com


.bildung in kürze

Sechs deutsche Hochschulen, unter ihnen die TU München, gehören zu den 100 besten Universitäten der Welt. Das jedenfalls geht aus dem „Academic Ranking of World Universities“ der Universität Shanghai hervor. Die ersten Plätze belegen die US-Hochschulen Harvard und Stanford, sowie die University of California in Berkeley. Die beste deutsche Hochschule, die Ludwig-Maximilians-Universität München, belegt Rang 53, die TU München Rang 56. Außerdem schafften es noch die Universitäten Heidelberg, Göttingen, Freiburg und Bonn in die Top 100. AP

Die TU Clausthal bietet den neuen Masterstudiengang „Entsorgung radioaktiver und gefährlicher Abfälle“ (Radioactive and Hazardous Waste Management) für das kommende Wintersemester an. Gelehrt und studiert wird am neuen Institut für Endlagerforschung, nach Auskunft der TU Clausthal das erste dieser Art in Deutschland. Dort gibt es jetzt u. a. die Fachgebiete Endlagersysteme, Lagerstättenforschung sowie Geomechanik und Deponietechnik (Professor Karl-Heinz Lux). tuc

@  www.tu-clausthal.de

Erstmalig wird zum Wintersemester an der FH Aachen der Masterstudiengang Technomathematik angeboten. Hochschulabsolventen aus den Bereichen Scientific Programming, Mathematik und Informatik vertiefen ihre Kenntnisse in angewandter Mathematik, wissenschaftlichem Rechnen sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften. Bewerbungsschluss ist der 10. September. fha

@  www.fh-aachen.de

Ein Stipendium zur Praxisqualifizierung in Entwicklungsländern bietet „InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH“ an. Unterstützt werden Praktika ab drei Monaten in Unternehmen, Außenhandelskammern und Delegiertenbüros. Die Studierenden sollen fremde Märkte kennenlernen, berufliche Kontakte knüpfen und ihre Sprachkenntnisse erweitern. Voraussetzungen für die Bewerbung ist ein Vordiplom in einem wirtschaftlichen, technischen oder kombinierten Studiengang (Tel. 0228/44601150). inw

@  www.inwent.org

Zum Wintersemester 2007/08 bietet die Hochschule Zittau/Görlitz den Masterstudiengang „Biotechnologie und angewandte Ökologie“ an. Der forschungsorientierte Studiengang gliedert sich in die Spezialisierungsrichtungen „Umweltwissenschaften und Biotechnologie“ sowie „Schutz und Nutzung der Biodiversität“. Auskunft unter Tel. 03583/612712. idw

@  www.hs-zigr.de

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